Landtagswahl 2026
Unsere Sofortprogram im Land
I. Wiederbelebung der Demokratie – Bürgerwillen durchsetzen
Demokratie lebt vom Mitwirken des Bürgers an Entscheidungsprozessen. Unsere Demokratie wurde seit Jahrzehnten durch die Vormachtstellung der etablierten Parteien ausgehöhlt und geschwächt. Parteiideologie und Fraktionszwang sowie der direkte Einfluss wirtschaftlicher Interessenvertreter auf politische Entscheidungsträger sind an die Stelle der unabhängigen Entscheidungsmöglichkeiten des einzelnen Volksvertreters getreten.
Die Folge sind Politikverdrossenheit, Wahlmüdigkeit und der Rückzug vieler Bürger aus dem politischen Engagement. Die Bürger haben kein Vertrauen mehr in die Parteien und Berufspolitiker, die teilweise über Jahrzehnte die Geschicke dieses Landes bestimmen. Immer mehr landespolitische Entscheidungen beschneiden elementare Bürgerrechte wie das Recht auf Mitsprache, Mitgestaltung und Mitentscheidung. Die Bürger wurden an weitreichenden Entscheidungen nicht beteiligt und die aktive Teilhabe der Bürger an Entscheidungsprozessen wurde erschwert oder teilweise unmöglich gemacht. Dazu passt, dass den Gemeinden das Mitspracherecht bei der Regionalplanung und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien abgesprochen wird. Genau das kann sich unser Land aber nicht länger mehr leisten!
II. Stärkung des Ländlichen Raums
Die Stärkung des ländlichen Raumes ist eine Hauptforderung der Landesvereinigung FREIE WÄHLER in Mecklenburg-Vorpommern.
Fehlentwicklungen in Politik und Förderpraxis haben den ländlichen Raum geschwächt: Infrastruktur wurde abgebaut, Fachkräfte wandern ab und die Bevölkerung altert. Dabei bietet gerade der ländliche Raum Mecklenburg-Vorpommerns durch seinen kulturellen Reichtum, durch seine abwechslungsreiche Landschaft und durch seine Artenvielfalt beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Landnutzung sowie für die Weiterentwicklung als Tourismus- und Gesundheitsland.
Dazu gehören auch Sparsamkeit im Bodenverbrauch, die Eindämmung der Spekulation mit Grund und Boden, die Änderung des Bodenverkehrsgesetzes zugunsten kleiner und mittlerer bäuerlicher Betriebe und Neueinrichtern, der Schutz von Staatsforsten und staatlichen Seen vor Ausverkauf und Privatisierung.
Die Politik steht hier in der Pflicht, gerade die einzigartige Verbindung zwischen Kultur und Natur mit noch unerschlossenen Ressourcen für kleinere Gewerbebetriebe zu unterstützen und zu schützen.
Dörfer und Gemeinden werden als Wohnsitz für Familien, Arbeitnehmer und die ältere Generation als Altersruheständler nur dann eine attraktive Alternative zu den Städten bilden, wenn Geschäfte, Schulen und Kitas, Gastgewerbe, Ärzte, Bank und Post, öffentlicher Nahverkehr, Jugendarbeit und Altenbetreuung nicht weiter abgebaut werden.
Eine moderne Infrastruktur stärkt zugleich weiche Standortfaktoren und erleichtert die Ansiedlung neuer Unternehmen. Dazu gehört auch die Unterstützung der Vereine und Verbände vor Ort und der Freiwilligen Feuerwehren, die von je her wichtige Funktionen in der Jugendarbeit übernehmen. Durch ihre intensive Gemeinschaftsarbeit bauen sie eine besondere Bindung der jungen Generation zu ihrer Heimat auf.
Das erfolgreiche Projekt „Regionalmanagement“ soll ausgeweitet werden und durch einen neu zu schaffenden Studiengang „Management im ländlichen Raum“ unterstützt werden.
III. Finanzielle Entlastung der Kommunen
Die Verschuldung der Gemeinden durch steigende Forderungen an die Verwaltung und zugewiesene soziale Transferleistungen lässt keine politischen und wirtschaftlichen Spielräume mehr zu.
Viele Gemeinden müssen wichtige Angebote streichen oder die Belastungen für Bürger weiter erhöhen. Infrastrukturmaßnahmen in Schulen, Sportanlagen, Straßen- und Wegebau sind heute gar nicht oder nur noch als geförderte Investitionen realisierbar und unterliegen damit dem Wohlwollen der Landespolitik.
Die FREIEN WÄHLER haben es mit der Volksinitiative „Faire Straße“ geschafft, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen. Das schlechte Finanzierungskonzept der Landesregierung hemmt aber Investitionen im Bereich Straßenbau. Daher muss eine exakte Abrechnung von tatsächlichen Kosten und erbrachten Leistungen her. Zudem muss von der Landesregierung erheblich mehr in den Straßenbau investiert werden.
IV. Demografischen Wandel dämpfen
Der demografische Wandel lässt sich nicht vollständig aufhalten. Vielmehr kommt es langfristig an, die Effekte dessen zu dämpfen. Die Geburtenraten in Mecklenburg‑Vorpommern erreichen bei statistischen Erhebungen immer neue Tiefstände. Gleichzeitig gibt es eine Form von Zuzug in unser Bundesland, bislang besteht dieser überwiegend aus älteren Bürgern, die ihren Lebensabend im Land der Seen und Küsten verbringen möchten. Damit einher gehen allerdings auch Belastungen für die gesundheitliche Versorgung. Dennoch ist es erfreulich, dass die Schönheit unsers Bundeslandes zu einem Wohnortwechsel bewegt.
Der Demografische Wandel hält allerdings auch Einzug in die Daseinsvorsorge. Die sogenannten Baby-Boomer-Jahrgänge befinden sich gegenwärtig im Eintritt in die Rente oder Pension. Dies wirkt sich zunehmend auch auf Ämter und Verwaltungen aus. Nicht alle Fachkräfte werden adäquat nachbesetzt werden können. So wird es künftig die Ausnahme sein, dass ein Bauamt über Personal verfügt, das über Abschlüsse im Bauingenieurwesen verfügt.
Karl Kessner
Spitzenkandidat im Land
WK 19 – Ludwigslust-Parchim III
Ich bin 37 Jahre alt, Familienvater und lebe in Grabow.
Mit meiner Lebensgefährtin und unseren drei Kindern aus den vorherigen Ehen leben wir in Grabow (Ludwigslust-Parchim). Ich übe meinen Traumberuf bei der Berufsfeuerwehr in Schwerin aus. Auch ehrenamtlich bin ich in der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz aktiv. Zum Ausgleich jogge ich gern in der Natur.
Seit über zehn Jahren bin ich politisch engagiert. Meinen Ehrgeiz diesbezüglich entwickelte sich im Zuge der Bürgermeisterwahl in meiner Heimatstadt und der darauffolgenden Kommunalwahl. Seither trat ich fortfolgend bei den Kommunalwahlen an. Damit verbunden waren politische Ämter in Ausschüssen, Aufsichtsräten und Versammlungen.
Aktuell bin ich Mitglied im Ausschuss für Sicherheit, Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz des Kreistages, Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender im Bau- und Umweltausschuss, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtvertretung Grabow sowie der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes FAHLENKAMP.
AUSBILDUNG / STUDIUM/BERUF:
– 2008 – Abitur
– 2008 – 2021 Offizier Bundeswehr
– 2012 – Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre
– 2013 – Master of Science Betriebswirtschaftslehre
– seit 2021 – Stadtbrandoberinspektor Berufsfeuerwehr Schwerin
PARTEI / POLITIK / GESELLSCHAFT
– 2014 – 2019 Aufsichtsrat Wohnungsbauverwaltung Grabow mbH
– seit 2015 – Mitglied Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes FAHLENKAMP
– seit 2019 – stellv. Vors. Bau- und Umweltausschuss der Stadtvertretung Grabow
– 2021 – Eintritt bei den FREIEN WÄHLERN
– 2021 – Wahl zum stellv. Kreisvorsitzenden Ludwigslust-Parchim
– 2022 – Wahl zum stellv. Landesvorsitzenden M-V
– seit 2022 – Mitglied im Ausschuss für Sicherheit, Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz des Kreistages
– seit 2023 – Mitglied Bundesfachausschuss Innere/Äußere Sicherheit
– 2024 – Wahl zum Kreisvorsitzenden Ludwigslust-Parchim
– 2024 – Wiederwahl zum stellv. Landesvorsitzenden
– seit 2024 Stadtvertreter & Fraktionsvors. FREIE WÄHLER GRABOW, Vors. Bau- und Umweltausschuss
– 2025 – Wahl zum Landesvorsitzenden
ZIELE LANDTAG
Im Gegensatz zu anderen WK-Bewerbern würde ich mich im Landtag für die Belange des Wahlkreises einsetzen. Die Landespolitik hat den ländlichen Raum weiter aus den Augen verloren. Demografie, Ärztl. Versorgung, Feuerwehren und Katastrophenschutz, Bildungsstandorte, Nah- und Fernverkehr, Landwirtschaft, Tourismus u.v.m. sind die Themen die M-V und den Wahlkreis 19 bewegen.
Arno Süssig
Listenplatz 3
WK 14 – Mecklenburgische Seenplatte II
Ich bin 68 Jahre alt, verheiratet, Familienvater, Großvater und lebe in Salem (Malchin).
– Seit 1998 bin ich politisch aktiv.
– 1998-2003 Gemeindevertretung Salem
– 2003-2014 Ortsteilvorsteher OT von Malchin – Salem, Gorschendorf, Gülitz
– 2014-2024 Stadtvertreter Malchin
– seit 2019 Kreistag MSE- Mitglied im Bildungsausschuss, stellv. Mitglied im Sozialausschuss und stellv. Mitglied im Wirtschafts-und Finanzausschuss
– seit 2010 Mitglied der FREIEN WÄHLER (vorher immer parteilos) mit verschiedenen Funktionen
– aktuell: Vors. der Kreisvereinigung der FREIEN WÄHLER MSE und stellv. Landesvors. der FREIEN WÄHLER MV
Politische Ziele: Als pensionierter Lehrer liegen bei mir die Verbesserung der Bildung der Jugendlichen im Fokus. Großes Ziel ist es, dass die Schulsozialarbeit für die Zukunft gesichert wird und Landesaufgabe wird! Als Kommunalvertreter geht es mir natürlich auch um die bessere Finanzausstattung der Kommunen. Als FREIER WÄHLER steht in der Politik die Einbeziehung der Bevölkerung im Vordergrund, um wirklich Demokratie wieder erlebbar zu machen. Probleme der Bürger erkennen und für Veränderungen zu Gunsten der Bevölkerung zu erzielen ist für die Zukunft wichtig!
Umweltschutz ist wichtig, muss aber realistisch machbar bleiben, wobei Extremauswüchse ( keine Windkraftwälder, keine riesigen Solarfelder auf landwirtschaftlichen Flächen, ein gesunder Energiemix., der eine gute Sicherung der Grundlast gewährleistet- auch mit Atom- bzw. Gaskraftwerken) zu verhindern sind.
Schluss mit der Chaospolitik, um aus Deutschland wieder ein gesundes Industrieland zu machen, in dem man sich sicher fühlt und das Leben lebenswert ist!
Dr. Sabine Bank
WK 8 – Schwerin I
Ich bin 72 Jahre alt und lebe in unser Landeshauptstadt. 2004 wurde ich erstmals in die Stadtvertretung Schwerin gewählt, habe mein Mandat jedoch zurückgegeben, um den Weg für jüngere Generationen frei zu machen.
“Machen nicht nur Reden” ist mein Motto. Daher Menschen widme ich mich Menschen, die vereinsamt sind und Unterstützung benötigen. Dafür veranstalte ich in meiner Freizeit regelmäßige Treffen. Es ist mir wichtig, in dieser Zeit für die Gemeinschaft, aber auch mehr für meine Familie da zu sein. Außerdem bin ich weiterhin in der Palliativmedizin tätig.
Des Weiteren bin ich Senioren- und Behindertenbeirat anzutreffen.
Roger Schmidt
Listenplatz 2
Ich wurde 1968 in Rostock geboren, bin seit über 25 Jahren verheiratet und stolzer Vater von Zwillingen. Meine Berufsausbildung zum Schiffsbetriebsschlosser mit Abitur absolvierte ich im Fischfang Rostock und fuhr einige Jahre in der Großen Hochseefischerei zur See. Nach dem Wehrdienst, der aufgrund von Arbeitskräftemangel in der DDR auf der ELBE-Werft in Boizenburg als Rohrschlosser abgeleistet werden konnte, schloss ich nach der politischen Wende das Studium der Betriebswirtschaft (Fachrichtung Marketing, Seeverkehrswirtschaft) nach vier Jahren Regelstudium mit dem Diplom-Kaufmann ab.
Aus familiären Gründen erfolgte ein Umzug nach Berlin und dort der Einstieg in die IT. Nach kontinuierliche Weiterbildung im Bereich der höheren Programmiersprachen und im Projektmanagement kehrte die Familie vor 20 Jahren nach Rostock zurück.
Kern und Maßgabe für ein politisches Wirken ist eine ideologiefreie Herangehensweise an die vielfältigen Probleme. Subsidiarität und Bürgerbeteiligung sind dabei wesentliche Leitlinien meines Handelns.
Ich engagie mich u.a. im Rostocker Beirat für behinderte und chronisch kranke Menschen, im Agenda 21-Rat sowie im Aufsichtsrat der Versorgungs- und Verkehrs-Holding GmbH der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Ich bin in verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen engagiert und u.a. Förderer der Kunsthalle Rostock, der Societät Rostock maritim e.V. und der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
Meine Hobbys sind neben der Familie und der Politik das Schrauben an Oldtimern, Wandern mit dem Hund, viel lesen und die analoge Fotografie mit alter Technik.
Gustav Graf von Westarp
Listenplatz 5
Ich bin 78 Jahre alt und Bürgermeister der Stadt Goldberg. Außerdem bin ich Mitglied des Kreistages Ludwigslust-Parchim. Damit einher gehen die Mitgliedschaft im Beirat Jobcenter, Reginaler Planungsverband Westmecklenburg und Ausschuss für Ordnung, Kreisentwicklung und Digitalisierung.











































